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Schultermobilisation

Schultermobilisation

In den vergangenen Kursen sind mir doch einige Teilnehmer aufgefallen, die im Schulterbereich recht steif waren. Sei es beim Armkreisen oder beim Bewegen der Arme über den Kopf. Oftmals sind hier Dysbalancen der verschiedenen Muskel-/Faszienpartien im vorderen und hinteren Schulterbereich die Ursache. Fehlhaltungen oder ungeschicktes Krafttraining sorgen dafür, dass die Muskulatur ungleichmäßig ausgebildet ist, sodass die schwächere von der stärkeren Muskulatur unterstützt werden muss. Das Ganze kann man sich als eine Art Tensegrity-Modell vorstellen, bei dem feste und elastische Elemente ein Gebilde in Form halten (ähnlich der Golden Gate Bridge in San Franzisko). Sobald in eine Richtung ein Zug entsteht, müssen die anderen "Mitglieder" dieser Zugbahn dies ausgleichen. So geschiet dies auch bei der Aufgabenverteilung der sich gegenseitig beeinflussenden Muskeln, dem Spieler und Gegenspieler (med. Agonist und Antagonist). Diese "Teufelsspirale" führt unweigerlich irgendwann zu Schmerzen und Überlastungen.

Eine Möglichkeit, diese Baustelle zu beheben, neben Armkreisen, bietet sich mit dem BLACKROLL Ball 8cm oder der BLACKROLL mini

Mit dem kleinen BLACKROLL Ball wird der große Brustmuskel behandelt, besonders der Bereich unterhalb des Schlüsselbeins. Etwas intensiver dagegen ist die Variante mit der BLACKROLL mini. Hier nutzt man die Außenkante und "löst" damit die Verklebungen und Verfilzungen der Faszien, welche sich zwischen dem Brustmuskel und dem Schlüsselbein befinden. Anschließend noch dynamisch nachdehnen dies ggf. im "Mehrfachkoppel", also mehrmals hintereinander rollen und dehnen.

Und wie immer beim Arbeiten mit den Faszien - Geduld, Geduld, Geduld. Faszien brauchen deutlich länger, sich anzupassen als Muskeln. Dieses Training sollte über mehrere Wochen alle 2-3 Tage wiederholt werden.

Schulter_1 Schulter_2

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